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Hotel
Wien.

Sechs Wiener Hotels erzählen, wie sich Reisen und Übernachten seit 1600 verändert haben.

Eigenständiger Prototyp · etwa 8 Minuten · Deutsch, Englisch, Französisch

Illustrated Viennese hotel façade with six open windows

Was erzählt ein Hotel über seine Zeit?

Hotels erklären nicht die ganze Geschichte einer Stadt. Aber in ihnen werden bestimmte Veränderungen sehr konkret: Wer konnte reisen? Was galt als Komfort? Was passierte dort außer Schlafen? Sechs Wiener Häuser sind der Ausgangspunkt für sechs gut belegte Geschichten.

Sechs Fenster. Sechs konkrete Geschichten.

  1. 1600

    Am Standort des Hotel Stefanie ist seit 1600 ein Beherbergungsbetrieb belegt.

  2. 1848–1866

    Das Grand Hotel National war Hotel, Kaffeehaus, Veranstaltungssaal und Fotoatelier zugleich.

  3. 1873

    Zur Weltausstellung öffneten neue Hotels für ein internationales Publikum – darunter das Imperial.

  4. 1938

    Die nationalsozialistische Enteignung des Grand Hotel National zerstörte Besitz und öffentliches Leben im Haus.

  5. 1950er

    Das Hotel Prinz Eugen zeigt, wie modern und international Wiener Hotels nach dem Krieg wirken wollten.

  6. 1991–heute

    Im Altstadt Vienna werden Kunst, individuelle Zimmer und Hotelalltag miteinander verbunden.

Illustrated early lodging room
Illustrated hotel café, event hall and photographic studio
Illustrated contemporary Viennese art hotel room

Alle Räume folgen demselben unperfekten Tuschestrich und derselben Farbwelt.

The illustrated hotel façade used as an interactive timeline

Das Haus wird zum Zeitstrahl.

Am Anfang steht eine gezeichnete Wiener Hotelfassade. Jedes Fenster öffnet einen anderen Zeitraum. Im Zimmer lassen sich drei Details freiwillig genauer ansehen; Licht, Bewegung und leise Raumgeräusche reagieren auf die Entdeckungen.

Konzept, Recherche, Illustration und Interaktion.

Ein selbst initiiertes Projekt von Isabella Kohout / Salon Format. Die Experience verbindet historische Recherche, mehrsprachige Vermittlung, handgezeichnete Räume, Animation und zurückhaltendes Sounddesign.

Die Räume sind illustrative Interpretationen und keine dokumentarischen Rekonstruktionen. Historische Aussagen werden direkt in der Experience eingeordnet und mit ihren Originalquellen verlinkt.

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